Gletscherskilauf
Der Mölltaler Gletscher ist ein Ganz-Jahres-Schigebiet auf 3000 m über dem Meer. Das Schigebiet liegt nicht in unmittelbarer Nähe von Mallnitz, aber durch die Zusammengehörigkeit mit dem Ankogelgebiet, und der Tatsache, daß viele Schischule auch dieses Gebiet nutzen, ist der Mölltaler Gletscher ein attraktives Ausflugsziel - Im Sommer wie im Winter. Von Mallnitz aus geht ein Gratis-Schibus zum Mölltaler Gletscher, aber auch Schischulen sorgen für den Transport von und zu dem Gletschergebiet.
Im Sommer gibt es die Möglichkeit den Gletscher als Ausgangspunkt für eine längere Wanderung zu machen - oder auch sich dem Schilauf unter der Sommersonne hinzugeben. Einsteigen und abfahren in die Welt des ewigen Schnees. Der neue Gletscherexpress - die längste unterirdische Tunnelbahn der Welt - bringt Sie in nur 8 min hinein in die Ski- u. Sportarena Mölltaler Gletscher.
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Geschichte
Aufgrund seiner Lage in einem hochgelegenen Seitental in den Zentralalpen wurde die Region um das heutige Mallnitz wohl frühestens zur Bronzezeit erstmals besiedelt, als sich ein Metallhandel aus dem Salzburger Raum über die Tauernübergänge in den Süden entwickelte. Wahrscheinlich führte eine der Handelsrouten auch über Übergänge auf Mallnitzer Boden, wie der Fund eines Bronzeschwertfragments in Obervellach nahelegt. Der Fund einer keltischen Silbermünze am Mallnitzer Tauern belegt die Anwesenheit von Kelten, die sich ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. in der Region niederließen. Aus keltischer Zeit stammt auch der Flussname Möll (von molina, Bergbach). Eine dauerhafte Besiedlung ist jedoch auch für die Zeit der Römer, die bedeutende befahrbare Straßen über den Korntauern und den Mallnitzer Tauern anlegten, und deren Reste noch heute deutlich im Gelände ablesbar sind, noch nicht nachweisbar.
Um 600 wanderten von Südösten kommend Slawen entlang der alten Römerstraßen in den Kärntner Raum ein und siedelten sich an. Der heutige Ortsname Mallnitz leitet sich vom frühslawischen Malinica (als „kleine Möll“ zu deuten) ab. Hatte das gesamte Mölltal auch im frühen Mittelalter noch wenige kleinere Ortsflecken aufzuweisen, so begann man ab dem 10. Jahrhundert durch Rodungen auch höhergelegene Gebirgsregionen urbar zu machen. Im Mölltal wie auch im Mallnitztal wurden Schwaigen zur Viehzucht angelegt, so dass man von dieser Zeit an von einer kontinuierlichen Ansiedlung sprechen kann. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Mallnitz 1299 im Urbar der vorderen Grafschaft Görz; zu diesem Zeitpunkt gehörte das heutige Gemeindegebiet zum Landgericht Falkenstein, was sich bis zur Bildung der Ortsgemeinde nicht ändern sollte.
Im 12. und 13. Jahrhundert stieg der Saumhandel über die Tauern sprunghaft an, wovon auch die Bevölkerung profitierte. Eine große Rolle spielte dabei der Transport von Salz, später von so genanntem Welschwein und von dem in den Tauern gewonnenen Gold.
Bei der Bildung von Ortsgemeinden im Jahr 1850 war Mallnitz zunächst ein Teil der Großgemeinde Obervellach, die aber per Landesgesetz vom 5. Juni 1895 verkleinert werden sollte. So verselbständigten sich die drei neuen Ortsgemeinden Penk, Flattach und Mallnitz. Am 30. März 1896 wurden die ersten Gemeinderatswahlen durchgeführt, ein Datum, welches als die eigentliche Geburtsstunde der selbstständigen Gemeinde Mallnitz gelten darf.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Ankogel, der nahegelegene 3.252 m hohe Gipfel ist durch eine Seilbahn leicht bis zu einer Höhe von 2.600 m zu erreichen. Als schöne Alternative bietet sich die landschaftlich reizvolle Wanderung ab Talstation(ca. 1300m) an, die bis zu Bergstation in zwei Stunden zu bewältigen ist. Ab da führt ein markierter Weg mit teilweise sehr anspruchsvollen, steilen Abschnitten hinauf zum Ankogel. Als Rückweg emphiehlt sich die ebenfalls markierte Route über die Kleinhapscharte, den Pleschischhang und das wunderschöne Seebachtal, die allerdings deutlich länger ist und mehrere Stunden in Anspruch nimmt.
Säuleck, leicht zu erklimmender Gipfel mit einer Höhe von 3.086 m.